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Akne Inversa – Entstehung und Behandlung

akne inversa hautarztDiese schwere Form der Akne trifft vor allem Männer und Frauen zwischen 20 und 30 und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – bis zur dauerhaften Behinderung.

Akne Inversa äußert sich meist in Form knotiger Geschwüre in Leisten- oder Achselgegend, unter der weiblichen Brust oder im Analbereich und kann zu Fistelbildung und Eiterabsonderung führen. Hier erfahrt ihr, wie sie entsteht und was man dagegen tun kann.

Mit einer verstopften Talgdrüse fängt alles an

Akne Inversa beginnt damit, dass Hornmaterial den Ausführkanal der Talgdrüse verschließt. Der Talg staut sich und wird von Bakterien besiedelt, die eine eitrige Entzündung verursachen.

Sie macht sich durch eine schmerzhafte Schwellung und Rötung bemerkbar, die man erst einmal mit einem schlimmen Pickel verwechseln könnte. Kann der Eiter nicht abfließen, platzt die Talgdrüse nach innen, und die Erreger breiten sich im Gewebe aus.

Jetzt kann es auch zu Geschwür- oder Abszessbildung kommen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Blutvergiftung (Sepsis), wenn Eitererreger in Blutgefäße gelangen. Spätestens dann sollte der Arzt sich die betroffene Stelle unbedingt ansehen!

Die wichtigsten Risikofaktoren

Einige Faktoren können den Ausbruch einer Akne inversa begünstigen:

  • Die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen – über achtzig Prozent – sind Raucher.
  • Auch Diabetes kann wegen der herabgesetzten Immunabwehr ein Risikofaktor sein.
  • Enge, im Leisten- oder Brustbereich scheuernde Kleidung und Übergewicht erhöhen ebenfalls das Erkrankungsrisiko, da wunde oder durch Schweiß aufgeweichte Hautstellen Eintrittspforten für Eitererreger sind.

Bequeme Kleidung und gute Hautpflege in den anfälligen Bereichen sind also wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen, vor allem dann, wenn Familienmitglieder schon an Akne inversa erkrankt sind – erbliche Faktoren scheinen nämlich auch eine Rolle zu spielen.

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Was man gegen Akne Inversa tun kann

Die Behandlung ist meist mehrgleisig. Nikotinverzicht gehört dazu, denn Rauchen ist einer der Faktoren, die Akne inversa begünstigen.

Vor allem müssen aber die Eitererreger bekämpft werden, damit sie sich nicht ausbreiten können. Wie bei einem Abszess auch kann hier mit dem Skalpell ein Abflusskanal geschaffen werden, durch den der größte Teil des Eiters austreten kann.

Damit allein ist es aber nicht getan, denn unter der Haut bleiben jede Menge Erreger zurück. Die betroffenen Stellen werden deshalb mit einer Desinfektionslösung behandelt, zu der zusätzlich ein Antibiotikum gegeben wird.

So werden die Erreger von innen und von außen gleichzeitig bekämpft, und durch das Abfließen des Eiters wird der Druck im Gewebe – und damit der Schmerz – schon deutlich verringert.

Bekommt man die Krankheit damit nicht in den Griff, bleibt nur die Operation, bei der der betroffene Bereich chirurgisch entfernt wird.


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Kommentare

VESAD 2. Mai 2016 um 19:29

Sehr Gut!

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